Im Februar - Zeichen der Zeit

So langsam aber doch sehr sicher neigt sich der Winter wohl seinem Ende zu.


Ich kann mich total gut mit dem alten Namen des Februars identifizieren: Hornung.

Es ist die Zeit, in der die Hirsche ihr altes Geweih abstreifen.
Und ich empfinde es in dieser Zeit sehr leicht, in mich und um mich zu schauen, abzustreifen, was nicht in den neuen Zyklus mitkommen mag oder soll.


Und während im Boden schon das Leben der Mikroorganismen tobt, sind die Zugvögel noch nicht wieder da und haben die Bäume auch noch keine Blätter. Das heißt, der Himmel gehört noch uns!
Träume und Visionen können sich weiterhin weit ausdehnen und gleichzeitig bleiben sie nicht so sehr im transzendentalen Raum, sondern bekommen direkt was von der Power aus der Erde ab.

Ich merke, wenn ich zur Zeit mit Ideen sitze, rattert es direkt los in mir, was ich jetzt tun könnte, Ideen für Workshops formen sich innerhalb eines Tages aus etc.


Und ich finde, das Leben im Boden ist schon so fühlbar geworden. Gerade wenn der Boden etwas matschig ist, kann ich es förmlich in meinen Füßen kribbeln fühlen. Dieser Februar macht mir definitiv Lust zu tanzen. Und er fordert zwar einiges an innerer Klausur und Erschaffen von Klarheit, aber er tönt doch unüberhörbar von freudigen Taten in diesem Jahr!


Mit Grüßen von Herzen,
Johannes

Kommentar schreiben

Kommentare: 0